GV 2009
Generalversammlung Trägerverein 17. Mai 2009
Die Vorbereitungen für diesen Tag liefen schon lange. Cornelia hatte bereits vor 2 Wochen angefangen, Sonnenblumen zu ziehen, die nun als kleine Pflänzchen für das Pflanzritual zur Verfügung standen.
Im Morgenkreis wurden die letzten Aufgaben verteilt. Angesichts des wunderbar blauen Himmels wurden die Tische und Stühle hinaus vor die Cafeteria getragen und Ursula gestaltete schöne Sträusschen als Tischdekoration.
Cornelia, Rudolfo, Andrea und Jamara machten sich ans Gemüse schnetzeln. Cornelia als Küchenchefin hatte am Vortag alles schon eingekauft. Ein dritter René, der als Gast da war, packte gleich mit an und griff nicht nur zur Sense, um das Gras zu bändigen, er fand auch eine gute Lösung für das immer noch bestehende Wasserproblem, indem er einen Gartenschlauch vom einzigen funktionierenden Wasserhahn im Garten bis in unsere improvisierte Küche legte.
Marcel präparierte die Blumentöpfchen. René H. bereitete eine schöne Karte mit guten Wünschen für unseren kranken Kailash vor. Anne und Ronny richteten das Kinderzimmer. René D. legte alle Papiere parat und schrieb die Tafeln an und Daria legte die selber gemachten Namensschilder parat. Brigit öffnete die Fenster und Mieke ging noch einmal durch das Haus mit „Besucheraugen“, um da und dort aufzuräumen oder etwas zurechtzurücken. Monique holte die Gäste vom Bahnhof ab und alles war bestens vorbereitet, als die Gruppe der Besucher eintraf.
Mit Namensschildern versehen bildeten wir einen grossen Kreis im Garten. Eine kurz gehaltene Vorstellungsrunde machte uns alle miteinander bekannt. Bei so einem grossen Kreis kann eigentlich von „kurz“ keine Rede sein. Dann folgten unsere Nasen dem feinen Geruch, denn in der Cafeteria dufteten die beiden Suppen schon vorzüglich. Als zusätzliches „Grünzeug“ gab es eine bunte Auswahl an frischen Kräutern. Anschliessend wurde ein Teil von den mitgebrachten Desserts aufgetischt. Sie fanden guten Absatz.
Um 13.00 Uhr begann im Speisesaal die eigentliche GV. Neu wird Bettina Präsidentin sein, Karin bleibt uns als Aktuarin erhalten und René D. ist weiterhin Kassier. Ariane und Anita sind wiederum für die Revision zuständig. Es kam die Frage auf den Namen des „Trägervereins“ in „Förderverein“ zu ändern, da unter „Trägerverein“ auch der Finanz-Träger verstanden werden kann. Wir selbst fühlen uns sehr von den Vereinsmitgliedern getragen. Der Vorstand nimmt sich dieses Themas an.
Nach einer Fragerunde brach dann eine Gruppe zur Hausbesichtigung auf und die anderen räumten auf, wuschen das Geschirr, bereiteten den Zvieri vor oder arbeiteten noch am letzten Schliff für das Ritual.
Wie aus einer Wundertüte gab es dann zum Zvieri allerlei Leckeres zum Essen und Trinken. Es war eine letzte Gelegenheit für informelle Gespräche und Austausch.
Um 16.00 Uhr trafen wir uns alle auf der Wiese wieder, jede und jeder mit dem mitgebrachten Stein. Daria und Bettina hatten das Schlussritual für die mitgebrachten Steine wunderbar vorbereitet. In der Mitte vom Kreis lag eine Spirale mit Halbedelsteinen und nach einer kurzen Ansprache von Bettina durften alle ihren Stein in die Spirale legen und einen Halbedelstein zu sich nehmen. Die entstandene Spirale wird einen Platz in Sennrüti finden.
Das Sonnenblumenritual gab allen die Gelegenheit, ihre Wünsche, die sie im Herzen schon beim Steinlegen gesprochen hatten, nun auf ein kleines Holzschildchen zu schreiben und zu der Sonnenblume zu stecken. Begleitet durch Akkordeonmusik von Ronny machten wir einen Rundgang um den Weiher. Danach stellten wir unsere Blumentöpfchen um die Spirale. Die einen sprachen ihre guten Wünsche laut, die anderen leise. Freude, Glück, gutes Gelingen, Dankbarkeit, eine Fülle war da, die das Herz erwärmte. Die Sonnenblumen werden am Auffahrtstag einen Platz in dem Garten finden.
Nach dem schönen Tanz „Altisimo Corazon“, von Daria angeleitet und von Ronny musikalisch begleitet, war Abschiednehmen angesagt. Viele blieben noch etwas länger, sei es um aufzuräumen oder sei es weil das Abschied nehmen von Sennrüti immer schwerer fällt.


