Arbeitstag März 09

28. März 2009

Wie wunderschön empfing uns dieses Mal Degersheim! Sonnenschein und Wärme nach dem langen, kalten Winter! Auf der Wiese im Garten lag zwar noch an manchen Stellen Schnee, aber das störte uns nicht, die Sonne wärmte uns und so begannen wir den Tag im Kreis für einmal im Freien.

Wir hörten in der Befindlichkeitsrunde voneinander, vor allem von der Freude, die in unseren Herzen schwingt, wenn wir im Sennrüti sind. Neugierig waren wir alle, wie am Tag zuvor das Verkaufsgespräch gelaufen war in Zürich und so holten wir uns Stühle und setzten uns auf die Terrasse einer Wohnung. Es waren gute Nachrichten, die Rene, Rene und Anne uns von der Sitzung brachten, auch wenn es wohl noch einige Schritte mehr braucht, bis wir endlich das Sennrüti kaufen können.

Der Abschluss des Morgens war dem Attunement von Daria und Marcel gewidmet. Die Aufnahme der beiden erfüllte mit Freude, auch wenn inzwischen ein kühler Wind uns daran erinnerte, dass es noch nicht Sommer ist.

Für den Zmittag zogen wir wieder das Innere des Hauses vor und machten es uns für den Nachmittag im geheizten Hara bequem. Genau einen Monat zuvor hatten wir schon einmal versucht, die Genossenschaft zu gründen, aber inzwischen sind Bernadette und Christoph wieder ausgestiegen, es brauchte neue Leute für den Vorstand und so wiederholten wir die Genossenschaftsgründung – diesmal viel wachsamer füreinander, damit auch wirklich die Liebe fliessen kann, auch in „Sachgeschäften“ wie einer Genossenschaftsgründung.

Danach strömten wir alle für ¾ Stunden durchs Haus in unsere angedachten Wohnungen – wie fühlt es sich an, darin zu sitzen, zu meditieren? Wie möchte ich sie umbauen? Wer sind denn eigentlich meine Nachbarn? Und gibt es nicht vielleicht doch noch andere Zimmer im Haus, in denen ich mich noch wohler fühlen würde? Anschliessend gab es tatsächlich wieder ein paar Verschiebungen auf unserem Plan. Aufmerksam hörten wir einander zu, welche Erfahrungen wir in unseren Räumen gemacht hatten. Kann es sein, dass schon Zeit ist zum Abschiednehmen?

Warum verfliegt die Zeit immer so schnell im Sennrüti? Mit einem Lied im Kreis nahmen wir wieder Abschied, dieses Mal mit einem viel besseren Gefühl wie nach dem Arbeitstag im Februar. Ja, wir haben gelernt, wie wichtig die Achtsamkeit unter uns ist.