Familientag März 09

8. März 2009

Nach vielen Regentagen schien die Sonne für uns. Kalt war es immer noch, aber Veronika und Helena hatten den Ofen seit Donnerstag tüchtig gefüttert, so dass es im Empfang angenehm warm war. Als wir ankamen war Ronny beschäftigt den Neuschnee vom Vortag weg zu schaufeln.
Nach einer Runde Lieblingslieder der Kinder sind wir alle ins Therapiegebäude hinunter gegangen. Im Bewegungsraum haben wir einen neuen Tanz der Elemente (Pachamama) ein geübt. Anschliessend gab es ein lustiges Spiel, wobei ein Paar von uns vergassen, dass sie vielleicht doch nicht mehr so jung und beweglich wie die Kinder sind.
Jamara lag deswegen den Rest des Tages auf dem Ofenbänkli und wurde liebevoll umsorgt; sie bekam sogar „Krankenbesuch“ als Bettina auch noch für ein paar Stunden hinein schneite.
Anschliessend haben wir den grossen Raum aufgeräumt und geputzt, damit wir dort Ende Monat das Spiel der Wandlung spielen können. Die Sachen, die im Eingangsbereich herumgestanden sind, haben wir mit Hilfe der Kinder – vor allem Helena erwies sich als fleissige Möbelschieberin – in eine der leer stehenden Räume geräumt.

    
Inzwischen knurrten die Bäuche und es war Zeit hinauf zu gehen und das Mit-tagsessen vorzubereiten und aus allen leckeren Töpfchen zu probieren.
Nach dem Essen haben die Kleinen sich auf dem Trampolin vergnügt, während die grösseren Kinder sich selbstständig machten und im Kinderraum miteinander malten. Dann lockte doch der Schnee und eines nach dem anderen packte sich ein und ging mit dem Schlitten die bewährte Piste aufsuchen.
Jetzt hatten wir Erwachsenen schön Zeit, uns über die Baupläne zu beugen und miteinander Vorschläge für Wohnungsgestaltungen auszuarbeiten. Da flogen die Ideen nur so herum, mitdenken und sich in die Bedürfnisse der Anderen hinein fühlen war sehr bereichernd. Das Gute war, dass wir gleich vor Ort die Räume anschauen und spüren konnten. Es ist spannend, wie bei jedem Besuch und jedem Hineinspüren die Vorstellung klarer wird, wie die eigene Wohnung aussehen wird.
Und dann tropften, im wahrsten Sinne des Wortes, die Kinder wieder hinein. Zum Glück waren Ersatzkleider da, sodass wir alle trocken das letzte gemeinsame Lied singen konnten.
Anne, René H. und die Kinder blieben noch eine Nacht länger und machten das Schlusslicht, sowie sie auch den Tag vorbereitet hatten. Herzliches Dank für das Dabeisein, das Mitdenken und das Mithelfen: es war ein sehr schöner Tag.