Aktionswoche Okt

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Diese Aktionswoche ist entstanden, weil wir viele Anfragen von Menschen aus dem Ausland hatten, die uns gerne besser kennenlernen wollten.

Es war schön, täglich mit begeisterten Menschen zusammen zu arbeiten. Alle brachten ihr Wissen, ihre Begabungen und ihre Freude mit. Die gemeinsamen Kreise mit den vielen gesungenen Liedern und dem Austausch am Anfang und am Schluss der Arbeit waren ein roter Faden, der uns durch die Woche begleitete.

Während dem ersten Kennenlernkreis haben alle mit angepackt: Wir haben Vorhänge für die Gästezimmer mit neuen Ringen versehen. Das war notwendig, weil beim Einbau der neuen Fenster neue Vorhangschienen montiert wurden. Mich hat es ganz fest berührt, wie schnell die Gäste sich in Sennrüti daheim gefühlt haben und wie sie sich überlegten, mit welcher Arbeit sie einen Beitrag leisten konnten.

häckseln nordwand steine setzen

roter platz daniela karton zum mulchen

* Dank dem fundierten Wissen von Hansjörg und Annalisa konnten wir die Mulchmethode mit Karton gleich umsetzen und somit viel Jäten und Wurzeln-Ausgraben sparen.
* Hansjörg und Dhyan sorgten für eine bessere Beleuchtung in der Cafeteria.
* Juliette und Annalisa nähten die restlichen Vorhänge für die Gästezimmer.
* die ganze Gruppe hat gemeinsam Büsche und Rosen auf der Stutzmauer im Norden und entlang der Zufahrt so zurückgeschnitten, dass sie im nächsten Jahr wieder in ihre Kraft kommen können.
* die Zusammenarbeit beim Häckseln des vielen Grünzeugs wurde immer besser; ein richtiges Hand in Hand schaffen.
* Beeren wurden umgepflanzt, weil sie zu nah am Weidenhag wuchsen.
* das Hügelbeet auf der Wiese wurde von Daniela und Juliette nochmals richtig zurecht gemacht.
* unter der Leitung von Susan wurde der ganz verfilzte Hag im Süden auslichtet.
* es wurde gejätet und umgepflanzt, wo es nötig war.
* Dhyan hat beim Aufräumen von lang liegen gebliebenen Gegenständen zugepackt und ist sogar auf das Dach geklettert, um überflüssige Latten zu entfernen.
Es waren immer wieder so viele Hände da, dass sich alles richtig leicht anfühlte.

küche 2 küche 1 

Zum Glück zog es nicht alle nach draussen. Die Küchenfeen und -zauberer waren täglich dabei, uns mit allerlei Leckerem zu verwöhnen.

Die Abende und freien Stunden waren abwechslungsreich:
- gemütlich im Kreis und Zeit für Austausch
- ein Kennenlernabend mit Tanzen und Singen als Einstieg
- der Film „Ein neues Wir“ mit anschliessenden langen Diskussionen
- ein wunderbarer Singabend mit Barbara
- ein Konzert des ad-hoc- Kinderorchesters
- ein Märchen von Birte am Sonntag
- eine Zaubervorstellung von Markus
- eine Wanderung mit Bettina über ein Stückchen Jakobsweg
- Raclette auf dem Feuer im Tipi mit Tanja und Chris
- eine Feuershow von Dhyan und Markus als krönender Abschluss
So ging die Woche im Eiltempo vorbei.

am singabend beim zauberer publikum 

im tipi spass beim singen spass beim singen 2

Die letzte Austauschrunde nach der Hausführung durch René war sehr schön: ein reiches Angebot von Anregungen und Gedanken. Hier spürten wir nochmals, wie fest diese lieben Menschen sich mit uns verbunden hatten.
Ich bin mir ganz sicher, dass wir weiterhin verbunden bleiben. Einige werden vielleicht bei uns einsteigen. Bei allen fühlte es sich so an, dass wir Freunde dazu gewonnen hatten.
Mit grosser Dankbarkeit schaue ich auf diese Woche zurück. Die vielen Verschönerungen im Haus und Garten erinnern mich an die schöne Zeit und an die Menschen. Dank auch an alle Gemeinschaftsmitglieder, die zum Erfolg dieser Woche beigetragen haben.
Mieke