Arbeitstagung 2008
zwischen Weihnachten und Neujahr 2009
Vom 27. bis 29. Dezember haben wir in Zunzgen gemeinsam an der Umsetzung unseren Visionen gearbeitet. Ein Teil der Gruppe hat am 30. Dezember noch eine schöne Winterwanderung im sonnigen Oberbaselbiet gemacht.
Eingerahmt von verschiedenen spielerischen und achtsamkeitsförderenden Aktivitäten haben wir angeschaut, was wir -neben Wohnen und Sein- zusätzlich im Sennrüti verwirklichen wollen.
Nach einem ausgiebigen Brainstorming, an welchem die Ideen nur so gesprudelt sind, haben wir uns in kleine Arbeitsgruppen aufgeteilt, um diese Ideen zu konkretisieren. In erster Instanz haben wir die Ideen fliessen lassen, ohne an alle Konsequenzen zu denken.
Die Garten- und Tierfreunde haben die Möglichkeiten rund um Sennrüti erforscht: Kräutergarten, Gemüseanbau, therapeutisches Arbeiten mit Pferden, Tierkommunikation, Gartengestaltung und vieles mehr.
Die Gruppe therapeutisches Wohnen hat überlegt, wie und wo sie einen „Ort der Ge-borgenheit“ aufbauen können, wo Menschen mit sich und der Welt wieder in Einklang kommen können.
Die Kulturinteressierten haben angefangen das Therapiegebäude in ein Kultur-, Kreativitäts- und Therapiezentrum zu verwandeln: diverse Ateliers, Theater- und Bewegungsräume, eine Werkstatt für Ritualgestaltung und eine Gemeinschaftspraxis mit Therapieräumen.
Die Gruppe Gästebetrieb hat versucht zu spüren, wie wir uns für Besuch, Mithilfe und „Work-Exchange“ öffnen wollen. Gäste- und später Kursbetrieb sollen nicht in erster Linie Einnahmequellen, sondern ein Beitrag an die Infrastrukturkosten sein. Wir organisieren Kurse fürs Erste nur, wenn jemand aus der Gemeinschaft Fähigkeiten, Zeit und Freude hat, einen Kurs anzubieten.
Marcel hat als Einzelgruppe „Vernetzung“ die internen Verbindungen elektronisch und spirituell ausgelotet und sie uns am Schluss anschaulich vorgestellt: eine totale Vernetzung zur Unterstützung von Kommunikation, Administration und Organisation.
Cornelia hat im Empfangsbereich einen Verkaufsladen geplant, wo wir unsere Produkte und Dienstleistungen anbieten können.
Ursula hat uns an das Thema Geld herangeführt und wir haben einige Werkzeuge zusammengetragen, wie wir diese Energie für uns einsetzen können.
Vieles, was in den Tagen passiert ist, ist noch am Wirken in uns.
Klar wurde uns, wie wichtig das gemeinsame Erleben des Alltags in allen seinen Aspekten ist.
Wir haben gemerkt, dass wir uns hierdurch innerlich „nähren“ können und dass hier unsere Stärke und Kraftquellen liegen: Meditieren und Singen am Morgen; in Achtsamkeit miteinander arbeiten; bewusstes, geteiltes Essen; gemeinsame Rituale und Feiern (z.B. Sonnenwendfeste) und in all den anderen liebevollen Begegnungen untereinander.
Cornelia hat uns mit abwechslungsreichen, veganen Mahlzeiten verwöhnt. Für die Tee und Kaffeepausen gab es allerlei leckere Sachen.

Auch wenn wir wegen der Kälte in Zunzgen waren (Sennrüti kann im Moment nicht geheizt werden), war Sennrüti trotzdem ganz nah.
In einem Attunement (stille, meditative Einstimmung) haben wir versucht, gemeinsam zu spüren, wann und unter welchen Bedingungen wir im Frühling oder Sommer 2009 in Sennrüti einziehen wollen. Die vielseitigen, aber in ihrer Essenz einstimmigen Bilder, die dort kamen, gaben Klarheit und Hoffnung auf ein gutes Gelingen. So sind wir gestärkt und voller Zuversicht ins Jahr 2009 gegangen.
Vielen Dank an Andrea, Anne, Cornelia und RenéH für die sorgfältige Vorbereitung und liebevolle Begleitung der Tagung.
Mieke